Zusammenfassung Sachstand Kita-Neubau Kriegsfeld, 03.23.2025
- Herstellungskosten: ca. 6,34 Mio. €
- Mit Risikoansatz und angenommener Preissteigerung: 8,59 Mio. €
- Gesamtkosten inkl. Finanzierung: 10,62 Millionen €. Dieser Betrag enthält bereits die 2,47 Millionen € Fördermittel des Landkreises.
Für Kriegsfeld sind für das Jahr 2025 vier Geburten verzeichnet.
Am 20.11.2025 fand unsere FWG-Mitgliederversammlung statt
- Sachstand zum geplanten Munitionsdepot
- Neuer Kanalanschluss für Kita und Grundschule
- Baugebiet „Gänsstücke“
- Dorferneuerungskonzept
- Umbau bzw. Neubau der Kita
- Grundschulen
- Brandschutz
- Hallenbad
- Radwege in der VG
- Fundtiere
- Feuerwehreinsätze
- Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen
- Neue Kita-Satzung der VG
- Stellenplan der VG
- Entwicklung der VG-Umlage: Derzeit 38 %, Erhöhung auf 40 % ab 2026
- Erster Vorsitzender: Klaus-Dieter Raab
- Zweiter Vorsitzender: Frank Anhäusser
- Rechner: Bernd Kirchner
- Schriftführer: Heino Fattler
- Beisitzer: Christof Deubel, Volker Brabänder, Helmut Mandler, Steffen Mandler.
- Kassenprüfer: Patrick Baldauf, Nadine Ertel
Munitionsdepot Kriegsfeld: Inbetriebnahme
Am 27.05.2025 erhielt der Gemeinderat Kriegsfeld weitere Informationen zur geplanten Reaktivierung des Munitionsdepots. Seit Jahren steht fest, dass der Standort wieder in Betrieb genommen werden soll. Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen teilte nun mit, dass das Depot voraussichtlich Ende 2028 vollständig einsatzbereit sein wird. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Ende 2026 vorgesehen. Ein detaillierter Zeitplan liegt noch nicht vor, da auf dem Gelände umfangreiche Vorarbeiten erforderlich sind.
Die Investitionen werden auf mehr als 70 Millionen Euro geschätzt. Die Bauleistungen sollen durch die Bauverwaltung Kaiserslautern ausgeschrieben werden. Am Standort entstehen rund 100 neue Arbeitsplätze für Zivilbeschäftigte und Soldaten, wobei der Großteil auf Zivilbeschäftigte entfällt. Damit wird das Gelände wieder einer dauerhaften Nutzung zugeführt.
Geplant ist außerdem, den alten Verwaltungstrakt abzureißen und das Areal zu renaturieren. Ein Hubschrauberlandeplatz ist nicht vorgesehen. Ebenso wird am Depot keine eigene Bundeswehr-Feuerwehr eingerichtet. Dieses Thema wird gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden abgestimmt.
Kita-Neubau oder Umbau?
Nach dem neuen Kita-Zukunftsgesetz muss auch in unserer bestehenden Kindertagesstätte in Kriegsfeld etwas geändert werden. Es muss geprüft werden, ob es alternative Möglichkeiten zu einem Kita-Neubau gibt. Die Kosten bei einem Neubau belaufen sich auf mehrere Millionen Euro.
Die FWG Fraktion hat sich mit möglichen Nutzungsmöglichkeiten zusätzlicher Räume im Erd- und Untergeschoss der bestehenden Kindertagesstätte beschäftigt. Unsere Ideen und Vorschläge haben wir in einem Plan zusammengestellt und zur Prüfung an die Verbandsgemeinde, das Landesjugendamt sowie das Kreisjugendamt weitergeleitet. Die Förderrichtlinie des Donnersbergkreises verlangt im Falle eines Neubaus eine umfassende Wirtschaftlichkeitsanalyse. Aus unserer Sicht sollten daher bis zum Vorliegen der Prüfungsergebnisse keine weiteren Entscheidungen zum Neubau getroffen werden.
Eine Gemeinde muss nach den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit ihren Haushaltsplan aufstellen. Nach der Gemeindeordnung ist sie verpflichtet, einen Haushaltsausgleich anzustreben. Die Finanzierung für Investitionen muss gesichert sein, da deutliche Erhöhungen der Grundsteuer zum Ausgleich des Haushalts in Kommunen längst keine Ausnahme mehr sind.
- Sorgfältige Kostenplanung und Abstimmung mit allen Ebenen sind entscheidend.
- Nicht überstürzt handeln, sondern sorgfältig prüfen.
- Fehlende Klarheit kann teuer werden.
Unsere Umbaupläne wurden an die Verbandsgemeinde zur Kenntnisnahme weitergeleitet. Das Kreisjugendamt signalisierte bereits die Genehmigung der Betriebserlaubnis für rund 57 Kinder, wenn der Umbauvorschlag umgesetzt werden würde. Die bestehende Kinderbetreuung in unserem Ort könnte also ohne teuren Neubau und ohne Einschränkung der Kinderzahl weiter gewährleistet werden.